An der realsozialistischen Planwirtschaft findet inzwischen kaum mehr jemand irgendetwas gut – kein Wunder nach ihrem unrühmlichen Ende. Doch wenn man daran festhält, dass Kapitalismus abgeschafft gehört, bleibt die Frage interessant, warum genau die Realsozialisten ihre Wirtschaft mit Geld, Arbeitszwang und Herrschaft aufgezogen haben. War das nur ’ne blöde Idee? Ein Irrtum? Oder gab es andere Gründe, mit denen sich die radikale Linke beschäftigen muss, wenn sie die gleichen Fehler nicht noch einmal machen will?

Rüdiger Mats veröffentlichte zuletzt in der Zeitschrift Phase2 mehrere Beiträge zu Wirtschaftspolitik und ökonomischem System in den realsozialistischen Ländern.